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Ein Verein stellt sich vor:
Am 7. Februar 1997 gründete sich, nach
dem Mord an der 10jährigen Kim Kerkow, die "Initiative KIM e. V."
Besorgte Erwachsene und Jugendliche
wollten nicht länger tatenlos zusehen, wie den schwächsten in unserer
Gesellschaft, den Kindern, unsägliches Leid zugefügt wird.
Die "Initiative KIM" ist ein
eigentragener Verein und ist als Gemeinnützig anerkannt. Mit z. Zt. 16
anderen Einrichtungen sind wir im bundesweiten Dachverband "Forum
gegen Gewalt" zusammengeschlossen. Dies ermöglicht uns ein
geschlossenes und bestimmtes Auftreten für unsere Arbeit zum Wohle des
Kindes. Darüber hinaus stehen wir mit vielen Personen, Einrichtungen,
Politikern und allen, die Interesse an unserer Arbeit zeigen, im regen
Kontakt.
So jung wir als Verein auch sind,
wir haben etwas bewegt!
- Was wollen wir erreichen:
Die aktiven Mitglieder unseres Vereins
haben Arbeitsgruppen gebildet und sich folgende Aufgaben gestellt:
·
Prävention:
a:
- Notruftelefon
- Wir arbeiten an der Einrichtung einer
Anrufstelle, die Kindern und Jugendlichen in Notlagen unverzüglich
qualifizierte Hilfe anbieten kann.
Unsere Vorstellungen
+ 24 Stunden Einsatzbereitschaft
+ regionaler Bezug und Kenntnis der
hiesigen Verhältnisse
+ unbürokratische, fachlich qualifizierte
Beratung und Erstversorgung rund um die Uhr
b:
- Beratung der Eltern durch
+ allgemeine Informationsveranstaltungen
mit Fachkräften
+ Fachvorträge von Diskussionen
+ Vermitteln von Einzelberatungen
c:
- Beratung der Kinder und Jugendlichen
durch
+ Projektwochen an den Schulen
+ Aufklärungsarbeit
+ Mitmachaktionen
·
Opferschutz
- Wir fordern die sofortige Einführung
eines Opferanwaltes, um als Nebenkläger die Interessen der opfer stärker
wahrnehmen zu können.
- Veränderung der Anhörung von Kindern
und Jugendlichen vor Gericht. Stärkere Möglichkeit des Adhäsionsverfahrens.
- Materielle Hilfe für die Opfer.
Unterstützung der Forderungen des "Weißen Ringes".
·
Straf-
& Vollzugsrecht
- Diese Forderungen erheben wir - wegen
fehlender juristischer Unterstützung vor Ort gemeinsam mit den anderen
Mitgliedern im Dachverband.
·
Öffentlichkeitsarbeit
- Diese Gruppe kümmert sich in
praktischer und organisatorischer Arbeit um die Vorbereitung und
Durchführung der verschiedenen Informationsveranstaltungen.
·
Kooperation/Koordination
Wir arbeiten bundesweit zusammen mit:
· VOS e.V, Verein für Opferschutz und Strafgerechtigkeit, Northeim
· Gewaltopferhilfe DIREKT, Kreis Soest e.V.
Werl
· Augen auf! Kinder und Opferhilfe e.V. Ichenhausen
· Sicheres Leben, Augsburger Bürgerinitiative e.V., gegen Gewalt und für
Opferschutz, Augsburg
· Bürgerinitiative "Natalie" - Opfer gegen Gewalt - e.V.,
Dienhausen
· BI Gemeinsam gegen Gewalt e.V., Vechelde
· Schaut hin! Verein für Kinder-und Opferhilfe e.V.
Oberstdorf
· Klartext e.V.,BI für Strafgerechtigkeit und Opferschutz, Nienburg
· Bürgerinitiative Gertrudenberg, Osnabrück
· Schutzengel,Initiative gegen Mißbrauch und Gewalt an Kindern, Bielefeld
· Care Child e.V., Münster
· Initiative gegen Gewalt und sexuellen Mißbrauch an Kindern und
Jugendlichen e.V.,Siershahn
· Interessengemeinschaft zur Verhinderung sexuellen Mißbrauchs an Kindern
e.V.,Celle
· Opfer gegen Gewalt e.V., München
· Löwenmütter e.V., Hamburg
· Eschershäuser Ärztekreis, Eschershausen
- Viele Gruppen, Initiativen, Vereine und
Dienststellen arbeiten an dem gleichen Ziel. es fehlt aber vielfach an
Kenntnis voneinander. Darunter leiden Kooperation und koordination. Dieses
zu verbessern, Gelder zweckmäßiger einzusetzen und eine höhere Effektivität
zu erreichen, ist ein vorragngiges Ziel des Vereins.
Natürlich können wir diese Arbeit nicht
alleine bewältigen. Wir brauchen dazu Hilfe und Unterstützung durch
- aktive Mitglieder, die Freude und
Erfüllung im ehrenamtlichen Einsatz für die Gemeinschaft empfinden
- passive Mitglieder, die unsere Arbeit
wohlwollend unterstützen und fördern
- Sponsoren, die Maßnahmen und Projekte
des Vereins durch Geldzuwendungen ermöglichen
- Kooperation "Mitstreiter" in
anderen Einrichtungen, die uns nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung
betrachten
- aufgeschlossene Politiker, die in der
Arbeit unseres vereins eine Unterstützung in der Umsetzung ihrer eigenen
Ziele sehen
- interessierte Bevölkerung, die erkannt
hat, daß erfolgreiche Arbeit zum Wohle des Kindes Voraussetzung für eine
glückliche Zukunft ist.
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